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Warum Appetizer Labs

Matthias Bruns · · 4 Min. Lesezeit
company vision

Die IT-Beratung ist kaputt

Ich sag’s, wie es ist: Die klassische IT-Beratung in Deutschland ist ein Geschäftsmodell, das auf Abhängigkeit basiert. Nicht auf Ergebnissen.

Du kennst das Spiel. Ein großer Beratungsladen schickt Dir drei Junioren mit schicken Slides. Die brauchen erstmal sechs Wochen Einarbeitung — auf Deine Kosten. Dann wird ein Konzept geschrieben. Dann ein Konzept fürs Konzept. Und irgendwann, Monate später, steht vielleicht ein MVP. Der dann von einem anderen Team gewartet werden muss, weil das ursprüngliche Team schon beim nächsten Kunden sitzt.

Ich habe das 15 Jahre lang von innen gesehen. Als Freelancer, als Berater, als der Typ, der die Scherben zusammenkehrt, wenn das große Beratungshaus abgezogen ist.

Was mich ankotzt

Bodyleasing statt Engineering. Die meisten IT-Dienstleister verkaufen Köpfe, nicht Lösungen. Es geht darum, möglichst viele Berater möglichst lange beim Kunden zu platzieren. Ob die was können? Nebensache. Ob das Projekt erfolgreich ist? Nicht deren KPI.

Buzzword-Bingo statt Substanz. “Digital Transformation”, “Cloud Journey”, “Agile@Scale” — ich kann diese Begriffe nicht mehr hören. Nicht weil die Konzepte schlecht sind, sondern weil sie als Marketing-Hülsen missbraucht werden. Ein Workshop mit Post-its ist keine Transformation.

Vendor Lock-in als Geschäftsmodell. Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht? Je abhängiger der Kunde, desto länger der Vertrag. Das ist kein Bug, das ist ein Feature — für den Berater.

Keine Ownership. Das Projekt geht live, das Team zieht ab, und Du stehst da mit einer Codebasis, die niemand intern versteht. Support? Gerne, für den doppelten Tagessatz.

Warum Appetizer Labs existiert

Ich habe Appetizer Labs gegründet, weil ich es besser kann. Nicht bescheidener — ehrlicher.

Wir sind eine Cloud-Native-Engineering-Beratung aus Rhede im Münsterland. Kein Berliner Hipster-Startup, kein Frankfurter Consulting-Konzern. Wir sind Ingenieure, die Software bauen, die in Produktion funktioniert.

Unser Ansatz ist simpel:

  • Wir lösen Probleme, nicht Verträge.
  • Wir bauen Dinge, die Dein Team danach selbst betreiben kann.
  • Wir sagen Dir, wenn Du etwas nicht brauchst — auch wenn wir damit Umsatz verlieren.
  • Wir arbeiten mit modernem Stack, weil er besser ist, nicht weil er trendy ist.

Was wir anders machen

Ergebnisse statt Stunden

Mir ist egal, ob ein Problem 10 Stunden oder 100 Stunden dauert. Was zählt, ist: Läuft es? Ist es wartbar? Kann Dein Team damit arbeiten? Wir messen uns an Ergebnissen, nicht an Timesheets.

Wissenstransfer ist Pflicht

Jedes Projekt hat ein eingebautes Verfallsdatum — und das ist gut so. Wenn wir gehen, muss Dein Team in der Lage sein, alles selbst weiterzuführen. Dokumentation, Pair Programming, Workshops — das ist kein Extra, das ist Teil des Deals.

Ehrliche Beratung

Manchmal ist die richtige Antwort: “Das brauchst Du nicht.” Manchmal ist sie: “Dafür seid Ihr noch nicht bereit.” Und manchmal ist sie: “Das können wir, aber Firma XY kann es besser.” Ich habe kein Problem damit, ehrlich zu sein. Mein Geschäftsmodell basiert nicht auf Abhängigkeit.

Cloud-Native, aber pragmatisch

Ja, wir machen Kubernetes. Ja, wir machen Go. Ja, wir machen Infrastructure as Code. Aber nicht, weil es cool klingt, sondern weil es für die meisten Anwendungsfälle die bessere Lösung ist. Wenn ein einfacher VPS reicht, sagen wir Dir das auch.

Für wen wir arbeiten

Unser Sweet Spot sind Mittelständler im DACH-Raum, die wissen, dass sie bei der Modernisierung hinterherhinken — aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

Du hast vielleicht eine monolithische Java-Anwendung, die seit 10 Jahren auf einem dedizierten Server läuft. Du hast ein Ops-Team, das manuell deployt. Du hast gehört, dass “Cloud” die Zukunft ist, aber jedes Angebot, das Du bekommst, klingt nach einem Millionenprojekt.

Das ist genau unser Ding.

Wir fangen klein an. Wir schauen uns an, was Du hast, was Du brauchst, und was der kürzeste Weg von A nach B ist. Kein 200-Seiten-Konzept. Kein 18-Monats-Projekt. Sondern: Was ist der erste Container, der erste CI/CD-Pipeline, der erste Schritt, der Dir morgen schon Zeit spart?

Das Versprechen

Ich kann Dir nicht versprechen, dass jedes Projekt perfekt läuft. Shit happens. Aber ich kann Dir versprechen:

  • Ehrlichkeit. Du bekommst immer meine echte Einschätzung, nicht das, was Du hören willst.
  • Qualität. Code, der in Produktion funktioniert. Nicht Demo-Ware.
  • Ownership. Wir stehen zu dem, was wir bauen. Auch nach Go-Live.
  • Respekt. Für Dein Budget, Deine Zeit und Dein Team.

Klingt das nach dem, was Du suchst? Dann lass uns reden. Kein Sales-Pitch, kein Foliensatz — einfach ein ehrliches Gespräch darüber, wo Du stehst und wo Du hinwillst.

Appetizer Labs. Engineering, kein Bullshit.

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